Unilever, einer der weltweit größten Konsumgüterkonzerne, hat in den letzten Jahren gezeigt, wie Diversität und Inklusion nicht nur Lippenbekenntnisse bleiben, sondern zur Chefsache werden können. Mit einer klaren Strategie und messbaren Zielen hat das Unternehmen seine Führungsetage diverser und inklusiver gemacht.
Unilever startete 2016 die Initiative „Unstereotype“, um Geschlechterstereotypen in der Werbung und im Unternehmen abzubauen. Doch das reichte nicht aus. 2018 beschloss das Unternehmen, Diversität auch in der Führungsetage zu verankern.
Unilever setzte sich das Ziel, bis 2025 50 % Frauen in Führungspositionen zu haben.
Was hat Unilever bspw. im Recruiting und im Unternehmen geändert?
- Blind Recruitment: Um unbewusste Vorurteile zu vermeiden, führte Unilever anonymisierte Bewerbungsverfahren ein.
- Inklusionsprogramme: Das Unternehmen startete Schulungen zur Sensibilisierung für unbewusste Vorurteile und förderte den Austausch zwischen Mitarbeitenden unterschiedlicher Hintergründe.
- Einführung messbarer Ziele: Unilever veröffentlichte regelmäßig Fortschrittsberichte und machte Diversität zu einem festen Bestandteil der Unternehmensstrategie.
- Die Maßnahmen wurden weltweit umgesetzt, um lokale Herausforderungen zu berücksichtigen.
- Das Unternehmen förderte eine Kultur, in der Vielfalt als Treiber für Innovation gesehen wird. #Führungskultur.
Bis 2023 lag der Frauenanteil in Führungspositionen bei 47%.
Unilever wurde mehrfach für seine Diversitätsbemühungen ausgezeichnet, u. a. von Equileap und DiversityInc.
Quellen:
- Unilever (2023): „Annual Report and Accounts 2023“.
- Forbes (2022): „How Unilever Is Leading the Way in Diversity and Inclusion“.



