Von der Ungleichheit zur Fairness: Wie Gravity Payments die Gehaltsstruktur revolutionierte

Gravity Payments, ein US-amerikanisches Zahlungsdienstleistungsunternehmen, hat gezeigt, wie faire Gehälter nicht nur die Mitarbeiterzufriedenheit, sondern auch den Unternehmenserfolg steigern können.

2015 kündigte CEO Dan Price an, das Mindestgehalt im Unternehmen auf 70.000 US-Dollar pro Jahr anzuheben – und löste damit eine Debatte über faire Bezahlung aus.

Das Mindestgehalt wurde von durchschnittlich 48.000 US-Dollar auf 70.000 US-Dollar angehoben. Dan Price kürzte sein eigenes Gehalt von 1 Million US-Dollar auf 70.000 US-Dollar, um die Gehaltserhöhungen zu finanzieren. Die Gehälter sind transparent, und die Mitarbeitenden wissen, wie ihre Bezahlung im Vergleich zu anderen aussieht. 

Mitarbeiterzufriedenheit und -bindung sind stark gestiegen. Trotz anfänglicher Skepsis hat Gravity Payments seine Umsätze und Gewinne in den letzten Jahren kontinuierlich gesteigert. 

Gravity Payments hat seine Mitarbeiterzahl seit der Gehaltserhöhung verdoppelt und ist heute ein Vorreiter in Sachen faire Bezahlung.

Das Unternehmen wurde mehrfach für sein Modell ausgezeichnet, u. a. von Forbes.

 

Quellen:
  • Gravity Payments (2023): „Our Story“.
  • The New York Times (2015): „A Company Copes with Backlash Against the Raise That Made It Famous“. 
Bild von Autorin Sandra Uhrig

Autorin Sandra Uhrig

Sandra Uhrig begleitet seit fast 20 Jahren Menschen und Organisationen durch Veränderung – mit klarem Blick, viel Empathie und echter Lust aufs Gestalten.

Ob Keynote, Workshop oder individuelles Coaching: Sie schafft Räume, in denen Motivation wächst und Veränderung gelingt.

Veränderung braucht einen klaren Startpunkt.

Als aktive Managementberaterin zeige ich dir, wie du Resilienz aufbaust, dein Team motivierst und den Wandel wirklich gestaltest.